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Inspirations-Werkstatt Neumarkter Lammsbräu

Wenn generationendienliches Wirtschaften auf Tradition trifft

Was bedeutet es, ein Unternehmen so zu führen, dass auch die siebte Generation noch stolz darauf sein kann und die achte es gerne übernimmt? Diese Frage begleitete 15 Unternehmer:innen nach Neumarkt in der Oberpfalz zu Deutschlands größter Bio-Brauerei. Dorthin, wo Johannes Ehrnsperger in siebter Generation beweist, dass Genuss, ökologische Verantwortung und unternehmerischer Erfolg nicht nur vereinbar sind, sondern einander seit Jahrzehnten bedingen.

Manche Unternehmen tragen ihre Geschichte in den Mauern. Die Neumarkter Lammsbräu wurde 1628 gegründet und befindet sich seit 1800 im Besitz der Familie Ehrnsperger und doch ist hier nichts verstaubt. Was Johannes Ehrnsperger und sein Team in der Oberpfalz aufgebaut haben, ist kein Nachhaltigkeitsprojekt neben dem Kerngeschäft, sondern ein über Jahrzehnte gewachsenes, konsequent ganzheitliches Unternehmensmodell: Kern der Unternehmensphilosophie ist, eine gemeinsame Wertschöpfung mit den Menschen zu betreiben, statt sich des Marktes zu bedienen mit langfristigen Partnerschaften, die sich für Mensch und Natur starkmachen. Genau deshalb war es der perfekte Ort für die KU Inspirations-Werkstatt d: Hier lässt sich generationendienliches Wirtschaften nicht nur denken, man kann es riechen, schmecken und in jeder Entscheidungslogik des Unternehmens nachvollziehen.

Johannes Ehrnsperger öffnete den Tag mit einer Ehrlichkeit, die sofort Vertrauen schaffte: kein Hochglanzrundgang durch eine Vorzeige-Brauerei, sondern ein offener Blick auf das, was wirklich, wirklich not-wendig ist.
Was treibt uns an? Welche Not wollen wir mit unserem wirtschaftlichen Handeln lösen? Und wie bringen wir Gegenwartsfähigkeit und Zukunftsverantwortung in eine echte Balance? Sein Führungsgrundsatz macht dabei deutlich, worum es geht:

»Wir führen über Begeisterung, für eine enkeltaugliche Welt durch die Herstellung und den Genuss 100% ökologischer Produkte. Denn ich kann nur dann andere glaubhaft begeistern, wenn ich selbst für diese Sache brenne.«
Johannes Ehrnsperger

Diese Haltung zog sich durch den gesamten Tag von den Einblicken in das Ökosystem aus langjährigen Partnerschaften mit regionalen Landwirt:innen über das Programm LammsECO, das auch die persönliche gemeinwohlorientierte Ausrichtung jedes einzelnen Mitarbeitenden aktiv fördert und belohnt, bis hin zu den strukturellen Fragen: Wie verankert man Nachhaltigkeit so tief im Leitbild, dass sie auch dann gilt, wenn sie unbequem wird? Dazwischen immer wieder: Raum für echten Erfahrungsaustausch. In kleiner Runde, auf Augenhöhe, mit Unternehmer:innen aus völlig unterschiedlichen Branchen – und genau darin lag eine der größten Stärken des Formats.

Johannes Ehrnsperger
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Johannes Ehrnsperger

Inhaber und Geschäftsführer der Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG

Als Inhaber und Geschäftsführer der Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG führt Johannes Ehrnsperger eines der traditionsreichsten und zugleich zukunftsweisendsten Familienunternehmen Deutschlands – in siebter Generation. Die 1628 gegründete Brauerei befindet sich seit 1800 im Besitz der Familie Ehrnsperger und hat sich unter seiner Leitung zur größten Bio-Brauerei Deutschlands entwickelt.

Was Johannes Ehrnsperger antreibt, ist dabei mehr als unternehmerischer Ehrgeiz: Sein Führungsgrundsatz bringt es auf den Punkt – »Wir führen über Begeisterung – für eine enkeltaugliche Welt durch die Herstellung und den Genuss 100% ökologischer Produkte.« Unter seiner Führung hat die Neumarkter Lammsbräu Nachhaltigkeit nicht als Zusatz, sondern als Kern des Geschäftsmodells verankert: vom ökologischen Reinheitsgebot über eine konsequente Klimastrategie bis hin zu langfristigen Partnerschaften mit regionalen Landwirt:innen, die weit über klassische Lieferbeziehungen hinausgehen.

Für seine konsequent nachhaltige Strategie wurde das Familienunternehmen vielfach ausgezeichnet. Johannes Ehrnsperger ist darüber hinaus Botschafter der Gemeinwohl-Ökonomie und engagiert sich aktiv dafür, enkeltaugliches Wirtschaften als Leitbild in die Breite zu tragen – in der Branche, im Dialog mit Politik und Gesellschaft und als Impulsgeber für andere Unternehmer:innen.

Johannes Ehrnsperger

Inhaber und Geschäftsführer der Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG

Als Inhaber und Geschäftsführer der Neumarkter Lammsbräu Gebr. Ehrnsperger KG führt Johannes Ehrnsperger eines der traditionsreichsten und zugleich zukunftsweisendsten Familienunternehmen Deutschlands – in siebter Generation. Die 1628 gegründete Brauerei befindet sich seit 1800 im Besitz der Familie Ehrnsperger und hat sich unter seiner Leitung zur größten Bio-Brauerei Deutschlands entwickelt.

Was Johannes Ehrnsperger antreibt, ist dabei mehr als unternehmerischer Ehrgeiz: Sein Führungsgrundsatz bringt es auf den Punkt – »Wir führen über Begeisterung – für eine enkeltaugliche Welt durch die Herstellung und den Genuss 100% ökologischer Produkte.« Unter seiner Führung hat die Neumarkter Lammsbräu Nachhaltigkeit nicht als Zusatz, sondern als Kern des Geschäftsmodells verankert: vom ökologischen Reinheitsgebot über eine konsequente Klimastrategie bis hin zu langfristigen Partnerschaften mit regionalen Landwirt:innen, die weit über klassische Lieferbeziehungen hinausgehen.

Für seine konsequent nachhaltige Strategie wurde das Familienunternehmen vielfach ausgezeichnet. Johannes Ehrnsperger ist darüber hinaus Botschafter der Gemeinwohl-Ökonomie und engagiert sich aktiv dafür, enkeltaugliches Wirtschaften als Leitbild in die Breite zu tragen – in der Branche, im Dialog mit Politik und Gesellschaft und als Impulsgeber für andere Unternehmer:innen.

Die gemeinsame Zeit bei Neumarkter Lammsbräu hat nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch konkrete Denkanstöße geliefert, die weit über den Tag hinaus wirken. In intensiven Gesprächen, praxisnahen Einblicken und einem offenen Erfahrungsaustausch sind Erkenntnisse entstanden, die wir als Orientierung für ein zukunftsfähiges Unternehmertum mitnehmen:

  • Fokus auf das Not-Wendige: Welche Not wird durch das eigene wirtschaftliche Handeln gelöst? Wer sich dieser Frage ehrlich stellt, richtet das Unternehmen auf das aus, was wirklich zählt – und schafft so Relevanz für Kund:innen, Mitarbeitende und eine zukunftsfähige Gesellschaft.
  • Haltung vor Strategie: Nachhaltige Transformation beginnt mit persönlicher Überzeugung und wirkt dann ins Unternehmen hinein. Der eigene Anspruch muss als Kernbestandteil des Leitbildes unumstößlich verankert sein – nicht als Versprechen, sondern als Grundlage jeder Entscheidung.
  • Kooperation statt Konkurrenz: Langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe sind kein nettes Extra. Die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit regionalen Landwirt:innen zeigt: Sie sind der Schlüssel für Resilienz, Zukunftsfähigkeit und gemeinsame gemeinwohlorientierte Entwicklung.
  • Wirksamkeit auf allen Ebenen: Gemeinwohlorientierung entfaltet ihre Kraft, wenn sie tief in der Unternehmenskultur verwurzelt ist und zugleich den einzelnen Menschen erreicht. Programme wie LammsECO schaffen dafür Räume, in denen auch die persönliche Ausrichtung von Mitarbeitenden sichtbar und wirksam wird.
  • Balance von Gegenwarts- und Zukunftsfähigkeit: Gemeinwohlorientierte Unternehmen denken in Generationen – und handeln trotzdem wirksam im Jetzt. Nicht entweder oder, sondern beides zugleich.