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→ Projektbericht
Lesedauer: 6 min 01.08.2016

Macher bewegen 2016 & 2017.

Förder-Projekt

Mit unseren Macher-Stipendium unterstützen wir Menschen und Projekte, die mit ihrem unternehmerischen Wirken einen Beitrag zu einer gesunden Gesellschaft leisten.

Wirkungsvolles Experimentieren statt gedankliche Einbahnstraße. Mit der Mission des wirkungsvollen Gestaltens einer gesunden Gesellschaft werden mit dem KU Macher-Stipendium Projekte gefördert, die einen Unterschied machen. Visionen zu leben, Potentiale zu verwirklichen und Perspektiven aufzuzeigen – darum geht es uns. Um das Leuchten in den Augen.

Mit unseren Stipendien unterstützen wir Menschen und Projekte, die mit ihrem unternehmerischen Wirken einen Beitrag zu einer gesunden Gesellschaft leisten. Durch ein mehrschichtiges Mentoring-Konzept samt der Teilnahme an KU Formaten unterstützen diese Stipendien Projekte und Menschen hin zu einem erfolgreichen und wirksamen Unternehmertum.

Gesellschaftliche Innovationen durch unternehmerische Initiative zu ermöglichen und zu fördern, ist dabei das Ziel. Da solche Projekte in ihrer Entstehung undiszipliniert sind, wird dem Machen und den StipendiatInnen in ihrer Diversität freie Entfaltungsmöglichkeit gewährt: Unabhängig von Personen und Projekten soll primär das unternehmerische Tun und die daraus resultierende Wirkung für eine gesunde gesellschaftliche Zukunft im Mittelpunkt stehen.

Julia Leeb
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Julia Leeb

Fotojournalismus für eine besser Welt

Julia Leeb ist selbstständige Fotojournalistin mit Schwerpunkt auf Gebieten in politischen Umbruch­situationen. Ihre Langzeitprojekte umfassen Länder wie zum Beispiel die Demokratische Republik Kongo, Ägypten, Syrien, Libyen, Afghanistan und Iran. Ihre Bilder aus Kriegs­gebieten wurden in zahlreichen Zeitungen publiziert, darunter die F.A.Z., Die Zeit und La Stampa. Da Julia keinen festen Arbeits­geber hat, kann sie vollkommen frei und oft auch gegen vorgefertigte Meinungen berichten. Der Fokus ihrer Arbeit liegt in Völker­verständigung und Prävention von kriegerischen Auseinander­setzungen.

Julia studierte Internationale Beziehungen und Diplomatie in Madrid. Nach erfolgreichem Studienabschluss arbeitete sie u. a. im italienischen Außen­ministerium in Rom. Nach einem weiteren Universitäts­besuch in Alexandria, Ägypten, kehrte sie nach Deutschland zurück, um sich an einer Akademie für Fernsehen ausbilden zu lassen. Seither arbeitet sie als Foto­journalistin und Filme­macherin. Diese Arbeit führt sie regelmäßig in Krisen-und Kriegs­gebiete. Ihr Material umfasst nahezu alle Länder des Arabischen Frühlings und wurde auf zahlreichen Kanälen ausgestrahlt. Für internationales Aufsehen sorgten insbesondere ihre Aufnahmen aus Libyen, denn das kleine Team wurde während der Film­aufnahmen von Gaddafis Truppen bombardiert. Ein Begleiter der Gruppe wurde dabei von einer Rakete tödlich getroffen. Julia Leeb und die anderen überlebten den Angriff nur knapp.

2014 erschien ihr Bildband „North Korea‐Anonymous Country“. Dieser fand internationales Presseecho und wurde zum deutschen Fotobuch­preis nominiert. Vor allem in Amerika und Asien wurde der Bildband thematisiert. Unter anderen wurde „North Korea ‐Anonymous Country“ in der Leonard Lopate Show, im Wall Street Journal und im National Public Radio eindringlich diskutiert.

Julia engagiert sie sich für Langzeitprojekte, die sie bisher in über 80 Länder geführt haben. Als Fotojournalistin arbeitet sie ohne institutionellen Rückhalt und wird durch ihre freiberufliche und unabhängige Tätigkeit immer wieder mit finanziellen Heraus­forderungen konfrontiert. Oft erreicht sie über Ihre eindringlichen Reportagen Aufmerksamkeit für "Macher" vor Ort, die mit ein wenig Hilfe nachhaltige Veränderung herbeiführen können. Erfolgs­momente sind, wenn sich aus einem Beitrag oder einem Artikel eine Eigendynamik entwickelt und durch eigene Initiativen ein positiver Domino­effekt entsteht. Zuletzt verhalf Julias Berichterstattung der Kongolesin Hortense zu einem Spenden­zufluss von mehreren Tausend Euro für ein eigenes Bildungsprojekt in Form der Bau einer Schule. Bildung ist in dem Krisen­gebiet die einzige Perspektive den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.

Julia Leeb

Fotojournalismus für eine besser Welt

Julia Leeb ist selbstständige Fotojournalistin mit Schwerpunkt auf Gebieten in politischen Umbruch­situationen. Ihre Langzeitprojekte umfassen Länder wie zum Beispiel die Demokratische Republik Kongo, Ägypten, Syrien, Libyen, Afghanistan und Iran. Ihre Bilder aus Kriegs­gebieten wurden in zahlreichen Zeitungen publiziert, darunter die F.A.Z., Die Zeit und La Stampa. Da Julia keinen festen Arbeits­geber hat, kann sie vollkommen frei und oft auch gegen vorgefertigte Meinungen berichten. Der Fokus ihrer Arbeit liegt in Völker­verständigung und Prävention von kriegerischen Auseinander­setzungen.

Julia studierte Internationale Beziehungen und Diplomatie in Madrid. Nach erfolgreichem Studienabschluss arbeitete sie u. a. im italienischen Außen­ministerium in Rom. Nach einem weiteren Universitäts­besuch in Alexandria, Ägypten, kehrte sie nach Deutschland zurück, um sich an einer Akademie für Fernsehen ausbilden zu lassen. Seither arbeitet sie als Foto­journalistin und Filme­macherin. Diese Arbeit führt sie regelmäßig in Krisen-und Kriegs­gebiete. Ihr Material umfasst nahezu alle Länder des Arabischen Frühlings und wurde auf zahlreichen Kanälen ausgestrahlt. Für internationales Aufsehen sorgten insbesondere ihre Aufnahmen aus Libyen, denn das kleine Team wurde während der Film­aufnahmen von Gaddafis Truppen bombardiert. Ein Begleiter der Gruppe wurde dabei von einer Rakete tödlich getroffen. Julia Leeb und die anderen überlebten den Angriff nur knapp.

2014 erschien ihr Bildband „North Korea‐Anonymous Country“. Dieser fand internationales Presseecho und wurde zum deutschen Fotobuch­preis nominiert. Vor allem in Amerika und Asien wurde der Bildband thematisiert. Unter anderen wurde „North Korea ‐Anonymous Country“ in der Leonard Lopate Show, im Wall Street Journal und im National Public Radio eindringlich diskutiert.

Julia engagiert sie sich für Langzeitprojekte, die sie bisher in über 80 Länder geführt haben. Als Fotojournalistin arbeitet sie ohne institutionellen Rückhalt und wird durch ihre freiberufliche und unabhängige Tätigkeit immer wieder mit finanziellen Heraus­forderungen konfrontiert. Oft erreicht sie über Ihre eindringlichen Reportagen Aufmerksamkeit für "Macher" vor Ort, die mit ein wenig Hilfe nachhaltige Veränderung herbeiführen können. Erfolgs­momente sind, wenn sich aus einem Beitrag oder einem Artikel eine Eigendynamik entwickelt und durch eigene Initiativen ein positiver Domino­effekt entsteht. Zuletzt verhalf Julias Berichterstattung der Kongolesin Hortense zu einem Spenden­zufluss von mehreren Tausend Euro für ein eigenes Bildungsprojekt in Form der Bau einer Schule. Bildung ist in dem Krisen­gebiet die einzige Perspektive den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen.

Patrick Lühlow und Tim Robert Schleicher
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Patrick Lühlow und Tim Robert Schleicher

Transkulturelle Lernerfahrungen

Patrick Lühlow und Tim Robert Schleicher sehen die Zukunft als Prozess der Entwicklung von Gegenwart. Als Prozess der Entwicklung von Gegenwart, in dem sie die Gestaltungs­aufgaben für sich als Macher sehen, in unserer Gesell­schaft zukunftsfähige Konzepte zu implementieren, die trans­kulturelle Lern­erfahrungen ermöglichen und exkludierte Gruppen befähigen.

Ein beispielhaftes Konzept, dass auf die Implementierung gemeinsam mit dem Partner­unternehmen elobau wartet, ist ein Möglichkeits­raum, der unternehmerische Initiative fördert und darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zum Zusammen­leben leistet, der darin liegt, Gemeinsam­keiten zu erkennen und damit Kooperations­potentiale wechselseitig nutzbar zu machen.

Konkret: Die unternehmerischen Ideen von Geflüchteten, beispielsweise, haben kaum Aussicht auf nachhaltige Implementierung – da die institutionelle Einbettung und Stärkung dieser fehlt. Der angedachte Möglichkeits­raum möchte sich genau dieser Heraus­forderung annehmen. Er wird die in unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen liegenden Potentiale zusammenführen, Unternehmertum und somit Selbst­bestimmtheit fördern – und damit die Zukunft als Prozess der Entwicklung von Gegenwart gestalten.

Wer die beiden Pioniere eigentlich sind? Beide Mittzwanziger studieren an der Zeppelin Universität „Sociology, Politics & Economics“ und sind Gründer der Initiative welt_raum, die dadurch Unwahrscheinliches wahrscheinlich macht, indem sie durch wechselseitige Wertschätzung geprägte Räume ermöglicht, in denen sich Geflüchtete und Bürger begegnen, voneinander lernen und miteinander teilen.

Patrick Lühlow ist überdies „Peer Scout“ bei Telenfonicas „Think Big“-Programm, „Leading Changemaker“ der Ashoka und „One Young World Ambassador“. Er moderierte den Bürger­dialog der Bundeskanzlerin, Podiums­diskussionen zur Zukunft unserer Gesellschaft und zahlreiche professionelle Workshop­formate in ganz Deutschland. Tim Robert Schleicher wiederum ist „Humanity in Action Fellow” und wurde unter anderem als Leader of Tomorrow“ sowie „Pioneer of the Month“ ausgezeichnet. Er ist zudem Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und leitet das von ihm aufgebaute Projekt „“Transcultural Caravan“ – einen Hub des „Leadership Excellence Institute Zeppelin | LEIZ“ für globales, zukunftsfähiges Denken, Handeln und Führen.

Patrick Lühlow und Tim Robert Schleicher

Transkulturelle Lernerfahrungen

Patrick Lühlow und Tim Robert Schleicher sehen die Zukunft als Prozess der Entwicklung von Gegenwart. Als Prozess der Entwicklung von Gegenwart, in dem sie die Gestaltungs­aufgaben für sich als Macher sehen, in unserer Gesell­schaft zukunftsfähige Konzepte zu implementieren, die trans­kulturelle Lern­erfahrungen ermöglichen und exkludierte Gruppen befähigen.

Ein beispielhaftes Konzept, dass auf die Implementierung gemeinsam mit dem Partner­unternehmen elobau wartet, ist ein Möglichkeits­raum, der unternehmerische Initiative fördert und darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zum Zusammen­leben leistet, der darin liegt, Gemeinsam­keiten zu erkennen und damit Kooperations­potentiale wechselseitig nutzbar zu machen.

Konkret: Die unternehmerischen Ideen von Geflüchteten, beispielsweise, haben kaum Aussicht auf nachhaltige Implementierung – da die institutionelle Einbettung und Stärkung dieser fehlt. Der angedachte Möglichkeits­raum möchte sich genau dieser Heraus­forderung annehmen. Er wird die in unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen liegenden Potentiale zusammenführen, Unternehmertum und somit Selbst­bestimmtheit fördern – und damit die Zukunft als Prozess der Entwicklung von Gegenwart gestalten.

Wer die beiden Pioniere eigentlich sind? Beide Mittzwanziger studieren an der Zeppelin Universität „Sociology, Politics & Economics“ und sind Gründer der Initiative welt_raum, die dadurch Unwahrscheinliches wahrscheinlich macht, indem sie durch wechselseitige Wertschätzung geprägte Räume ermöglicht, in denen sich Geflüchtete und Bürger begegnen, voneinander lernen und miteinander teilen.

Patrick Lühlow ist überdies „Peer Scout“ bei Telenfonicas „Think Big“-Programm, „Leading Changemaker“ der Ashoka und „One Young World Ambassador“. Er moderierte den Bürger­dialog der Bundeskanzlerin, Podiums­diskussionen zur Zukunft unserer Gesellschaft und zahlreiche professionelle Workshop­formate in ganz Deutschland. Tim Robert Schleicher wiederum ist „Humanity in Action Fellow” und wurde unter anderem als Leader of Tomorrow“ sowie „Pioneer of the Month“ ausgezeichnet. Er ist zudem Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung und leitet das von ihm aufgebaute Projekt „“Transcultural Caravan“ – einen Hub des „Leadership Excellence Institute Zeppelin | LEIZ“ für globales, zukunftsfähiges Denken, Handeln und Führen.

Christian Herzog
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Christian Herzog

Wiederbelebung klassischer Handwerkskunst

Christian Herzog. Tischler­meister, kreativer und innovativer Geist, der vor allem eines kann: Erdachtes und Erträumtes umzusetzen; interessiert an altem Handwerk, Design und Kunst mit einem Faible für die Architektur von Atmosphären. Derzeit studiert Christian an der New Design University in St. Pölten (Department: Manual and Material Culture).

Handgeschlagene Eisennägel.

Das Wiederaufleben lassen von klassischer Handwerkskunst.

Der roh anmutende Eisennagel bekommt durch den von Menschen­hand geführten Hammer seine eigene individuelle handgeschlagene Qualität.

Man braucht Mut und Entscheidungskraft, einen Nagel in die Wand zu treiben, um an diesem, klar definierten Ort seinen Mantel, sprichwörtlich „an den Nagel zu hängen“.

Der geschmiedete Nagel steht symbolisch für den momentanen gesellschaft­lichen Wandel, in dem es immer wichtiger wird Rückgrat zu zeigen.

Er bricht die vertrauten, sauberen und glatten Ober­flächen mit „zerstörerischer“ Kraft auf und lässt ab vom gewohnt „Perfekten“. In starkem Kontrast zum üblichen „like-Design“ werden Brüche und Verletzungen in seiner Gestalt und Wirkung verinnerlicht.

Der Nagel möchte aus seiner ihm inne­wohnenden Objektivität heraus die fehler­freien Flächen, die keinen Raum für Urteil, Interpretation und Reflexion zulassen, aufbrechen und dahinter­liegende Tiefen und Untiefen sichtbar machen. Dabei steht die Oberflächlichkeit auf dem Spiel!

Christian Herzog

Wiederbelebung klassischer Handwerkskunst

Christian Herzog. Tischler­meister, kreativer und innovativer Geist, der vor allem eines kann: Erdachtes und Erträumtes umzusetzen; interessiert an altem Handwerk, Design und Kunst mit einem Faible für die Architektur von Atmosphären. Derzeit studiert Christian an der New Design University in St. Pölten (Department: Manual and Material Culture).

Handgeschlagene Eisennägel.

Das Wiederaufleben lassen von klassischer Handwerkskunst.

Der roh anmutende Eisennagel bekommt durch den von Menschen­hand geführten Hammer seine eigene individuelle handgeschlagene Qualität.

Man braucht Mut und Entscheidungskraft, einen Nagel in die Wand zu treiben, um an diesem, klar definierten Ort seinen Mantel, sprichwörtlich „an den Nagel zu hängen“.

Der geschmiedete Nagel steht symbolisch für den momentanen gesellschaft­lichen Wandel, in dem es immer wichtiger wird Rückgrat zu zeigen.

Er bricht die vertrauten, sauberen und glatten Ober­flächen mit „zerstörerischer“ Kraft auf und lässt ab vom gewohnt „Perfekten“. In starkem Kontrast zum üblichen „like-Design“ werden Brüche und Verletzungen in seiner Gestalt und Wirkung verinnerlicht.

Der Nagel möchte aus seiner ihm inne­wohnenden Objektivität heraus die fehler­freien Flächen, die keinen Raum für Urteil, Interpretation und Reflexion zulassen, aufbrechen und dahinter­liegende Tiefen und Untiefen sichtbar machen. Dabei steht die Oberflächlichkeit auf dem Spiel!

Maximilian Noah
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Maximilian Noah

Smart Home

Maximilian Noah hat sich mit einem Smart-Home Konzept für das erstmalig ausgeschriebene Macher-Stipendium beworben. Sein Ziel ist es, Menschen durch moderne Technologien und künstliche Intelligenz eine effizientere, sicherere und komfortablere Wohn­umwelt zu schaffen. Max ist Studierender an der Zeppelin Universität, ein neugieriger Querdenker, der mit Herzblut an „disruptiven“ Konzepten der verschiedensten bestehenden Geschäfts­modelle arbeitet.

In der Innovations­forschung spricht man von „Disruption“ wenn ein bestehendes Geschäfts­modell oder ein gesamter Markt durch eine stark wachsende Innovation abgelöst wird. Disruptive Technologien ermöglichen es, Gebäude und Räume durch künstliche Intelligenz in ein neues Zeitalter zu befördern. Mit dem Smart-Home Device von Max und seinem Team wird eine Lebens­umwelt geschaffen, in der Menschen und Innovation energie­freundlich miteinander leben und interagieren.

Das aktuelle Produkt- und Dienstleistungs­angebot ist größtenteils von teuren und komplizierten Lösungen dominiert, was auf einen noch relativ jungen Markt zurückzuführen ist. Die Heraus­forderung besteht darin, ein schlankes Produkt mit einem Vertriebs­konzept zu entwickeln, welches die Transaktions­kosten reduziert und somit die Basis für ein nachhaltig wachsendes Dienstleistungs­unternehmen bildet. Die Hard- und Software­lösung von Max, senkt die Eintritts­barriere für den Endverbraucher und ist damit in der Lage, eine sehr breite Kundengruppe anzusprechen.

Maximilian Noah

Smart Home

Maximilian Noah hat sich mit einem Smart-Home Konzept für das erstmalig ausgeschriebene Macher-Stipendium beworben. Sein Ziel ist es, Menschen durch moderne Technologien und künstliche Intelligenz eine effizientere, sicherere und komfortablere Wohn­umwelt zu schaffen. Max ist Studierender an der Zeppelin Universität, ein neugieriger Querdenker, der mit Herzblut an „disruptiven“ Konzepten der verschiedensten bestehenden Geschäfts­modelle arbeitet.

In der Innovations­forschung spricht man von „Disruption“ wenn ein bestehendes Geschäfts­modell oder ein gesamter Markt durch eine stark wachsende Innovation abgelöst wird. Disruptive Technologien ermöglichen es, Gebäude und Räume durch künstliche Intelligenz in ein neues Zeitalter zu befördern. Mit dem Smart-Home Device von Max und seinem Team wird eine Lebens­umwelt geschaffen, in der Menschen und Innovation energie­freundlich miteinander leben und interagieren.

Das aktuelle Produkt- und Dienstleistungs­angebot ist größtenteils von teuren und komplizierten Lösungen dominiert, was auf einen noch relativ jungen Markt zurückzuführen ist. Die Heraus­forderung besteht darin, ein schlankes Produkt mit einem Vertriebs­konzept zu entwickeln, welches die Transaktions­kosten reduziert und somit die Basis für ein nachhaltig wachsendes Dienstleistungs­unternehmen bildet. Die Hard- und Software­lösung von Max, senkt die Eintritts­barriere für den Endverbraucher und ist damit in der Lage, eine sehr breite Kundengruppe anzusprechen.

Katahrina Reckendrees
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Katahrina Reckendrees

Produktinnovationen gegen Ressourcenverbrauch

In einer sich immer schneller drehenden Welt, die vor immer größeren Herausforderungen wie dem Klimawandel und der fortschreitenden Ressourcen­knappheit steht, stand die Menschheit noch nie vor so vielen Chancen, wie auch Risiken, so vielen Möglichkeiten, wie auch Gefahren. Katharina Reckendrees möchte mit Ihrem Projekt einen ersten Versuch starten, wie man diesen Heraus­forderungen entgegnen kann.

Unsere Gesell­schaft braucht Ideen – Gute Ideen, die nicht nur einen kreativen, schöpferischen Prozess reflektieren, sondern auch einen ständigen Austausch mit der Umwelt erfordern. Denn nur so wird der Prozess von wechsel­seitiger Kritik, Zweifel, aber auch Inspiration geprägt. Und wie aus der Physik bekannt ist, kommt Energie erst durch Reibung zustande.

In der Gesellschaft wird immer wieder betont, dass die jungen Generation die Verantwortung dafür tragen, Innovationen zu schaffen, die den gesell­schaftlichen, politischen, sowie den Umwelt­problemen in einer sich kontinuierlich verändernden Welt gewachsen sein müssen. Dabei wird jedoch oft vergessen, dass es nicht immer darum geht, das Rad neu zu erfinden. Katharina ist überzeugt, dass viele bestehende Produkte das Potenzial haben nachhaltig zu sein, wenn man sie nur etwas anders denkt. Dieses Potenzial exemplarisch an bestimmten Produkten zu entfalten ist das unternehmerische Ziel der Studentin.

Das Projekt von Katharina wird sich zunächst damit befassen, das Potenzial von Produkt­innovationen in Familien­unternehmen im Sinne der Nachhaltigkeit zu evaluieren. Denn gerade bei handwerklichen Produkten steht die Weiter­entwicklung durch einen effektiven Ressourcen­einsatz im Vordergrund. „Nachhaltig ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“ Ziel ist Effektivität anstatt Effizienz – ohne dabei den Anspruch unserer Generation an Design und Qualität zu vernachlässigen.

Genauere Details zum konkreten Projekt können aus Gründen der Diskretion erst zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden.

Katahrina Reckendrees

Produktinnovationen gegen Ressourcenverbrauch

In einer sich immer schneller drehenden Welt, die vor immer größeren Herausforderungen wie dem Klimawandel und der fortschreitenden Ressourcen­knappheit steht, stand die Menschheit noch nie vor so vielen Chancen, wie auch Risiken, so vielen Möglichkeiten, wie auch Gefahren. Katharina Reckendrees möchte mit Ihrem Projekt einen ersten Versuch starten, wie man diesen Heraus­forderungen entgegnen kann.

Unsere Gesell­schaft braucht Ideen – Gute Ideen, die nicht nur einen kreativen, schöpferischen Prozess reflektieren, sondern auch einen ständigen Austausch mit der Umwelt erfordern. Denn nur so wird der Prozess von wechsel­seitiger Kritik, Zweifel, aber auch Inspiration geprägt. Und wie aus der Physik bekannt ist, kommt Energie erst durch Reibung zustande.

In der Gesellschaft wird immer wieder betont, dass die jungen Generation die Verantwortung dafür tragen, Innovationen zu schaffen, die den gesell­schaftlichen, politischen, sowie den Umwelt­problemen in einer sich kontinuierlich verändernden Welt gewachsen sein müssen. Dabei wird jedoch oft vergessen, dass es nicht immer darum geht, das Rad neu zu erfinden. Katharina ist überzeugt, dass viele bestehende Produkte das Potenzial haben nachhaltig zu sein, wenn man sie nur etwas anders denkt. Dieses Potenzial exemplarisch an bestimmten Produkten zu entfalten ist das unternehmerische Ziel der Studentin.

Das Projekt von Katharina wird sich zunächst damit befassen, das Potenzial von Produkt­innovationen in Familien­unternehmen im Sinne der Nachhaltigkeit zu evaluieren. Denn gerade bei handwerklichen Produkten steht die Weiter­entwicklung durch einen effektiven Ressourcen­einsatz im Vordergrund. „Nachhaltig ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“ Ziel ist Effektivität anstatt Effizienz – ohne dabei den Anspruch unserer Generation an Design und Qualität zu vernachlässigen.

Genauere Details zum konkreten Projekt können aus Gründen der Diskretion erst zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert werden.

Frederic Schoeller
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Frederic Schoeller

Free Flows

„Durch kreatives Machertum Gesellschaft mitzugestalten, darum geht es uns“

Frederic Schoellers Vision ist es mit seinem Projekt Free Flows erstmals zu ermöglichen, dass Migranten Geld­sendungen kostenlos von Industrie­nationen in Entwicklungs­länder senden können. Somit versucht Free Flows ein Finanz­dienstleister zwischen Industrie­nationen und Entwicklungs­ländern zu sein.

In 2014 wurden 435 Mrd. USD von Migranten in Industrie­nationen nach Entwicklungs­länder gesendet. Dabei mussten diese durchschnittlich 7,9% Transaktions­gebühr bezahlen. Dies macht insgesamt ca. 35 Mrd. USD, welche jährlich von Inter­mediären einbehalten werden und somit nicht die Ärmsten dieser Welt erreichen. Free Flows nimmt die stark steigende Verbreitung von Smart­phones in Entwicklungs­ländern als Anlass, traditionelle Geschäfts­modelle von bisherigen „money transfer operators“ durch ein digitales Geschäfts­modell zu ersetzen. Dabei wurde ein Weg gefunden, den Prozess für Sender und Empfänger kostenlos zu halten und somit die Kaufkraft des Empfängers im Entwicklungs­land drastisch zu erhöhen.

Zusätzlich hofft Free Flows durch die Verbreitung seiner Plattform Entwicklungs­organisationen wie der UNHCR eine Möglichkeit zu bieten, schnell, kostengünstig und effektiv die an Bedeutung gewinnende “Cash Based- Assistance” zu distribuieren. Im Kern geht es hier um die Verteilung von Entwicklungshilfe direkt an Personen in Entwicklungs­ländern, anstatt von Budgets an Regierungen. Diese gewinnt durch die zunehmende Technologisierung von Entwicklungs­ländern für Organisationen wie die UNHCR an Attraktivität.

Free Flows Kern­gedanke geht hier einher mit den Erkenntnissen u.a. von Nobel­preisträger Angus Deaton, der sich für die Beendigung der „top-down“ Entwicklungshilfe ausspricht, da diese ineffizient ist und zu „Accountability“ Verlusten zwischen Regierungen und Bürgern führt. Eine viel effektivere Entwicklungshilfe zur Verbesserung von Lebensumständen, so Deaton, seien Geld­sendungen, die Bevölkerungen direkt erreichen und durch diese Empfänger oftmals schneller, effizienter und für sich selber bessere Entscheidungen treffen können bzw. Transaktionen machen können, um ihr tägliches Leben zu verbessern.

Free Flows erhofft sich mit seinem Engagement einen positiven Beitrag auf den Wohlstand von Individuen in Entwicklungs­ländern, sowie eine nachhaltige Verbesserung von gesell­schaftlichen Strukturen.
Frederic Schoeller studiert Soziologie, Politik & Ökonomie an der Zeppelin Universität. Seine persönliche Begeisterung für das Projekt liegt darin, dass das Projekt ebenfalls an den Schnitt­stellen seines Studiums operiert und es ggf. nachhaltig zu einer Verbesserung der Lebens­umstände in Entwicklungs­ländern führen kann. Sein Projekt versucht Frederic in den nächsten 8 Monaten wissenschaftlich und unternehmerisch im Rahmen seines Humboldt Semesters umzusetzen. Neben dem Studium ist Frederic begeisterter Schwimmer, Skifahrer und Koch und verbringt seine Zeit am liebsten in seiner Heimatstadt Hamburg.

Frederic Schoeller

Free Flows

„Durch kreatives Machertum Gesellschaft mitzugestalten, darum geht es uns“

Frederic Schoellers Vision ist es mit seinem Projekt Free Flows erstmals zu ermöglichen, dass Migranten Geld­sendungen kostenlos von Industrie­nationen in Entwicklungs­länder senden können. Somit versucht Free Flows ein Finanz­dienstleister zwischen Industrie­nationen und Entwicklungs­ländern zu sein.

In 2014 wurden 435 Mrd. USD von Migranten in Industrie­nationen nach Entwicklungs­länder gesendet. Dabei mussten diese durchschnittlich 7,9% Transaktions­gebühr bezahlen. Dies macht insgesamt ca. 35 Mrd. USD, welche jährlich von Inter­mediären einbehalten werden und somit nicht die Ärmsten dieser Welt erreichen. Free Flows nimmt die stark steigende Verbreitung von Smart­phones in Entwicklungs­ländern als Anlass, traditionelle Geschäfts­modelle von bisherigen „money transfer operators“ durch ein digitales Geschäfts­modell zu ersetzen. Dabei wurde ein Weg gefunden, den Prozess für Sender und Empfänger kostenlos zu halten und somit die Kaufkraft des Empfängers im Entwicklungs­land drastisch zu erhöhen.

Zusätzlich hofft Free Flows durch die Verbreitung seiner Plattform Entwicklungs­organisationen wie der UNHCR eine Möglichkeit zu bieten, schnell, kostengünstig und effektiv die an Bedeutung gewinnende “Cash Based- Assistance” zu distribuieren. Im Kern geht es hier um die Verteilung von Entwicklungshilfe direkt an Personen in Entwicklungs­ländern, anstatt von Budgets an Regierungen. Diese gewinnt durch die zunehmende Technologisierung von Entwicklungs­ländern für Organisationen wie die UNHCR an Attraktivität.

Free Flows Kern­gedanke geht hier einher mit den Erkenntnissen u.a. von Nobel­preisträger Angus Deaton, der sich für die Beendigung der „top-down“ Entwicklungshilfe ausspricht, da diese ineffizient ist und zu „Accountability“ Verlusten zwischen Regierungen und Bürgern führt. Eine viel effektivere Entwicklungshilfe zur Verbesserung von Lebensumständen, so Deaton, seien Geld­sendungen, die Bevölkerungen direkt erreichen und durch diese Empfänger oftmals schneller, effizienter und für sich selber bessere Entscheidungen treffen können bzw. Transaktionen machen können, um ihr tägliches Leben zu verbessern.

Free Flows erhofft sich mit seinem Engagement einen positiven Beitrag auf den Wohlstand von Individuen in Entwicklungs­ländern, sowie eine nachhaltige Verbesserung von gesell­schaftlichen Strukturen.
Frederic Schoeller studiert Soziologie, Politik & Ökonomie an der Zeppelin Universität. Seine persönliche Begeisterung für das Projekt liegt darin, dass das Projekt ebenfalls an den Schnitt­stellen seines Studiums operiert und es ggf. nachhaltig zu einer Verbesserung der Lebens­umstände in Entwicklungs­ländern führen kann. Sein Projekt versucht Frederic in den nächsten 8 Monaten wissenschaftlich und unternehmerisch im Rahmen seines Humboldt Semesters umzusetzen. Neben dem Studium ist Frederic begeisterter Schwimmer, Skifahrer und Koch und verbringt seine Zeit am liebsten in seiner Heimatstadt Hamburg.

  • Projektbezogenes Stipendium auf Bewerbung
  • Laufzeit 1 Jahr
  • 5 Förder-Unternehmen
  • Finanzielle Förderung durch ein Partner-Unternehmen pro Stipendium
  • Inhaltliche Begleitung und Mentoring